Samstag, 30. November 2013

Job-Brain-storming

Ich hatte irgendwann diese Woche meine Mädels mal gefragt, wie sie mich gegenüber einem Fremden beschreiben würden und in welchem Job sie mich sehen könnten. Ende vom Lied war, wir saßen gestern in gemütlicher Pizzarunde zusammen und haben ein Job brain storming gemacht und sind auch tatsächlich zu einem ganz guten Ergebnis gekommen. Wir haben zusammen getragen, was ich gut kann, was mir liegt und in welchen Berufen das gebraucht wird. Und nun muss ich mich halt aktiv auf die Suche machen, um in der Richtung dann auch was zu finden.

Ich hoffe, 2014 wird in der Richtung mein Jahr und ich finde endlich einen Job, der mir wieder Spaß macht, der mich fordert und mich nicht langweilt.

Ich wünsche schon mal allen einen schönen 1. Advent morgen. Bis bald.

Freitag, 22. November 2013

Jobfrust

Ich bin jetzt schon seit ziemlich langer Zeit unzufrieden mit meinem Job. Zum einen weil mir die Arbeit keinen Spaß mehr macht und zum anderen weil mein Abschluss hier nicht so gewertet wird, wie er es werden müsste.

Logische Konsequenz wäre, sich einen anderen Job zu suchen. Was ich in gewisser Weise auch schon eine Weile tue, aber ich weiß einfach nicht, was ich alternativ gern machen würde. Irgendwas abwechslungsreiches, was kreatives. Aber was genau?

Auf der anderen Seite mache ich mir Sorgen, wenn ich jetzt kündige und was anderes anfange und dann starten wir im kommenden Jahr vielleicht mit einer ICSI, wäre wahrscheinlich der neue Arbeitgeber nicht so tolerant wie jetzt. Ich bin im öffentlichen Dienst und habe relativ flexible Arbeitszeiten. Wiederum wenn ich es nicht jetzt tue, dann vielleicht nie. Aber wie finde ich raus, was ich will? Und wie finde ich dann, wenn ich weiß was ich will, auch noch den passenden Job? Das was in der Zeitung steht, spricht mich nicht an und im Internet in diversen Börsen habe ich meist den Eindruck, dass man sich da lieber nicht bewerben sollte. Aber so wie es jetzt ist, kann es auch nicht bleiben. Bei dem Arbeitsklima hier drehe ich noch durch.

HABT IHR EINE IDEE, EINEN RAT ODER EINEN TIPP FÜR MICH?

Dienstag, 19. November 2013

Angst

Schon wieder ein "Negativ" in der Blogschwestern-Welt. Es ist so traurig und macht mir auch Angst. Die Chancen scheinen so gering und doch klammert man sich an jeden noch so winzigen Strohhalm. Und am Ende hat man seine ganzen Ersparnisse aufgebraucht und doch keinen Zwerg bekommen. Das ist so ungerecht.

Und ich muss wirklich sagen, dass mich die vielen Negativ-Meldungen noch mehr grübeln lassen, ob wir überhaupt einen künstlichen Versuch wagen sollten. All die körperlichen und seelischen Strapazen, um dann am Ende trotzdem mit leeren Händen da zu stehen, sozusagen ohne Geld und ohne Zwerg.

Montag, 18. November 2013

Ich brauche einen Termin - oder doch nicht?

So ihr Lieben. Ich war am vergangenen Freitag bei meiner Frauenärztin und hab ihr das Ergebnis des zweiten Spermiogramms mitgenommen. Daraufhin hat sie mir nun eine Überweisung in die KiWu gegeben und nun versuche ich seit einer ganzen Weile, in der KiWu jemanden ans Telefon zu bekommen, um einen Termin auszumachen. Leider hänge ich da dauernd in der Warteschleife. Ich komme einfach nicht durch. Ich hoffe, das wird noch. Sonst muss ich dort irgendwie mal hinfahren und mir einen Termin holen.

Ansonsten ist bei mir momentan nicht viel los. Auch der Kinderwunsch ist im Augenblick bei mir nicht so stark ausgeprägt. Ich weiß gar nicht, woran das liegt. Wir haben eigentlich doch recht viel Kontakt zu Freunden mit kleinen Kindern. Ich bin mit unserer Zweisamkeit eigentlich ganz zufrieden. Vielleicht liegt es daran, dass im Moment so viel los ist. Jeden Tag der Woche haben wir irgendetwas vor, sind unterwegs. Geburtstage, Weihnachtsfeiern, Sport oder sonstiges, sodass eigentlich gar keine Zeit für andere Dinge oder Gedanken bleibt. Irgendwie ist das auch mal schön, aber auf der anderen Seite macht es mir doch etwas Angst bzw. macht es mich etwas unsicher, ob ich überhaupt wirklich Kinder möchte. Ich bin verwirrt und ratlos.

Dienstag, 5. November 2013

Unverstanden

Die liebe Lene hat ja kürzlich erzählt oder besser geschrieben, dass sie ihrer Mama nun von ihrem Kinderwunsch und den damit einhergehenden Schwierigkeiten erzählt hat. Das finde ich erst mal ganz klasse und genauso gut finde ich die Reaktion ihrer Mama.

Und das bringt mich zum Thema meines heutigen Posts, denn Lenes Post hat mich nachdenklich gemacht.
Sie hat geschrieben, dass sie bisher immer Angst hatte vor Kommentaren wie "wenn ich mal Oma bin" und diese Angst jetzt nicht mehr so da ist.

(Irgendwie schreibe ich heute etwas verworren. Ich hoffe, ihr könnt mir trotzdem folgen.)

Bei mir ist es nun so, dass ich bisher eigentlich immer über alles mit meiner Mama reden konnte. Sie weiß also auch von unserem Kinderwunsch und den Schwierigkeiten, die wir diesbezüglich haben. Trotzdem redet sie, als wäre es selbstverständlich, dass wir Kinder haben werden und dass sie mal Oma sein wird und das setzt mich unheimlich unter Druck und macht mich traurig, weil ich das Gefühl habe, dass sie mich und meine Ängste nicht versteht oder ihr nicht bewusst ist, dass das Risiko besteht, dass wir vielleicht nie Kinder haben werden oder dass sie das nur einfach nicht in Betracht zieht. Ich dagegen habe ständig im Hinterkopf, dass wir vielleicht nie Kinder haben werden.

Und das wiederum bringt mich an den Punkt der Eifersucht bzw. des Neids, weil ich dann darüber nachgrübele, wie es ist, wenn mein Bruder mal Kinder hat und ich nicht. Er ist eh schon immer der Liebling. Wenn er dann auch noch derjenige ist, der meinen Eltern das erste oder vielleicht sogar die einzigsten Enkelkinder schenkt, damit könnte ich glaube ich nicht leben. Ich hab sogar schon den Gedanken in Erwägung gezogen auszuwandern, wenn es mal so weit sein sollte. Denn ganz ehrlich, ich hätte nicht die Kraft, mit anzusehen wie er dann noch höher in den Himmel gehoben würde als es eh schon der Fall ist. Dann käme ich mir vollkommen überflüssig und fehl am Platz vor.